Willkommen zu Wanderers Fotos
Engl. Fagge
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Schlangen.

In Kenia leben 127 verschiedene Schlangenarten.
18 davon können für Menschen gefährlich werden
und nur weitere 6 können uns töten.
Weitere 10 können schmerzhafte Bisse verursachen.
Die verbleibenden 93 Schlangen sind ungiftig und nicht gefährlich für den Menschen.

Übrigens, alle Tiere, die hier zu sehen sind, sind frei lebend auf dem Farmgrundstück und werden nicht gefangen gehalten.

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Wenn man einer Schlange begegnet und sie aufnehmen möchte, sollte man sich schon 100% sicher sein, ob sie giftig ist oder nicht.

Im Zweifelsfall nicht anfassen, keine hektischen Bewegungen machen und langsam zurück gehen.

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stark giftig
Grüne Nachtotter (Causus resimus)
Causus resimus Green Night Adder
Causus resimus Green Night Adder
Causus resimus Green Night Adder
Causus resimus Green Night Adder
Causus resimus Green Night Adder
Causus resimus Green Night Adder

Wenn grüne Nachtottern, auch Krötenvipern genannt, gestört werden, blähen sie sich auf und präsentieren sich mit wildem Zischen. Sie jagen meist auf dem Boden, sind gute Schwimmer und können aber auch ihrer Beute hinterherklettern.

Der Name ist irreführend, da sie doch ein tagaktives Reptil ist und gerne Sonnenbäder nimmt. Zum Schlafen versteckt sie sich im Bodendickicht.

Die grüne Nachtotter wird als sehr aggressiv eingestuft, denn sie beißt zur Verteidigung wild um sich.

Eines Morgens sah ich dieses fast 80 Zentimeter lange Reptil an der Steinabgrenzung des Gartens zur Veranda. Es war gerade dabei einen Frosch zu verschlingen.

Nach etwa 20 Minuten hatte die Schlange es geschafft und suchte sich nun ein ruhiges Plätzchen zum Verdauen in einem der vielen Löcher an der rauen Steinwand.


stark giftig
Boomslang (Dispholidus Typus)

Die Boomslang ist von Natur aus sehr scheu und wir bekommen sie kaum zu Gesicht.

Hier sehen wir eine grüne Version, je nach Alter und Geschlecht ist ihre Farbe aber auch braun, grau, oder irgendwo dazwischen.

Normalerweise lebt sie auf Bäumen und Sträuchern, aber auch auf dem Boden ist sie ein guter Jäger.

Die Boomslang ist nicht aggressiv und kann über einen Meter lang werden.

Ein grünes Exemplare mit bräunlicher Kopfoberseite und blauen Punkten sah ich im Unterholz einen Vogel verschlingen.

Dispholidus Typus  Boomslang
Dispholidus Typus   Boomslang
Dispholidus Typus   Boomslang

Diese junge Boomslang fand ich nachmittags zwischen den Gartengeräten. Doch bevor sie die Flucht ergreifen konnte, hatte ich das etwa 50 Zentimeter lange Reptil schnell eingefangen.

Bei der Boomslang liegen die Giftzähne sehr weit im hinteren Kieferbereich.

Dispholidus Typus   Boomslang
Boomslang
Dispholidus Typus  Boomslang
Dispholidus Typus
Dispholidus Typus
Dispholidus Typus
Die hier unten abgebildetet Boomslang war etwa einen Meter lang und sehr flink.
Dispholidus Typus
Dispholidus Typus
Dispholidus Typus
Dispholidus Typus
Dispholidus Typus
Dispholidus Typus

Die tagaktive Boomslang jagt gerne in Büschen und Bäumen. Wenn sie Beute erspäht hat, erstarrt ihr Vorderkörper und stößt dann blitzschnell zu. Ihre Hauptnahrung besteht aus Chamäleons und Vögel, aber auch andere Echsen und kleinere Wirbeltiere werden nicht verschmäht.

Im Frühjahr 2015 wurde ich Zeuge als eine Boomslang ein Chamäleon tötet und anschließend verspeist.

Green Mamba
Green Mamba
Green Mamba
Green Mamba
Green Mamba

Die fast 2 Meter lange Boomslang beißt ihr Opfer an der linken Seite in den Hals. Jetzt beginnt ein etwa 20 minütiger Todeskampf, denn das Chamäleon versucht fortzulaufen.

Da Chamäleons von Natur aus sehr langsam sind, gelingt ihm das nicht wirklich. Jetzt erst recht nicht, nachdem es die tödliche Dosis Gift erhalten hat, aber es kann sich ein paar Meter fort bewegen.

Die Schlange sucht nun züngelnd ihr Opfer. Sie hat es endlich gefunden. Es lebt und bewegt sich noch. Nun wartet sie bis sich das Chamäleon nicht mehr regt. Jetzt beginnt sie ihr Opfer zu verschlingen. Dabei zieht sie sich immer mehr in das Dickicht zurück.

Fast eine Stunde kann ich diesem Schauspiel zusehen, bis mir später durch dichte Zweige und starke Äste die Sicht versperrt ist.

Green Mamba

stark giftig
Grüne Mamba (Dendroaspis angusticeps)  
Green Mamba
Green Mamba
Green Mamba
Green Mamba
Green Mamba
Green Mamba
Green Mamba eating  Drongo Baby
Green Mamba eating  Drongo Baby
Green Mamba eating  Drongo Baby
Green Mamba eating  Drongo Baby almost swallowed
Green Mamba  after swallowing young Bird
Green Mamba  after swallowing young Bird
Green Mamba  after swallowing young Bird
Green Mamba resting now
Green Mamba resting now
Bill with green mamba

Die Grüne Mamba kann man fast immer auf einem Spaziergang durch unseren Busch beobachten.

Sie ist ein typischer Baumbewohner und ernährt sich hauptsächlich von Vögeln und Eiern, aber auch andere baum-bewohnende Tiere stehen auf der Speisekarte.

Sie ist standorttreu und kann bis zu 250 Zentimetern lang werden.

Diese schüchterne und nicht aggressive Schlange zieht es vor, bei Gefahr zu fliehen, es sei denn, sie fühlt sich angegriffen oder ihr Rückzugsweg ist abgeschnitten.

Im Oktober 2014, während der Brutzeit, in unserem Garten, fielen zwei Drongo-babies, welche noch nicht ganz flügge waren, aus dem Nest. Die Elterntiere hatten die Kleinen auf einen nahen kleinen Baum dirigieren können und sie wieder mit Futter versorgt.

Plötzlich kam eine etwa 2 Meter lange grüne Mamba, schlängelte sich rasch auf den Baum und fing sich eins der Kleinen. Das andere konnte entfliehen. Wurde aber leider später von einer Boomslang ebenso gefressen.

Die Vogeleltern griffen immer wieder die lange Schlange mit Sturzflügen an, um ihr Junges zu retten, aber vergebens. Nach etwa 20 Minuten hatte die Mamba den kleinen Vogel verschluckt und wollte sich zur Verdauung zurückziehen.

Das gelang ihr aber nicht wirklich, denn das Drongopaar attackierte die grüne Mamba immer wieder. Es dauerte mehr als einer Stunde, bis des giftige Reptil ins nahe Dickicht entkommen konnte.

Green mamba

Green mamba

Green mamba
Green mamba
Green mamba

Hier nun eine gut getarnte über 2 Meter lange grüne Mamba im Regen, direkt oberhalb einer der Vogeltränken.

Diese Schlange besucht uns etwa alle 14 Tage, immer am Nachmittag ab 16 Uhr und immer im selben Busch.


stark giftig
Erdviper (Atractaspis microlepidota)
Burrowing Asp
Burrowing Asp
Burrowing Asp
Burrowing Asp
Burrowing Asp
Burrowing Asp
Erdviper
Burrowing Asp
Burrowing Asp

Eine der am meisten gefürchteten Schlangen in unserer Region. Wie der Name schon sagt, leben diese Tiere unterirdisch. Deswegen sieht man sie sehr selten.

Zu Bissen kommt es meistens nachts. Bei schwerem Regen kommen sie an die Oberfläche und suchen sich ein trockenes Plätzchen. Dabei sie kommen sogar bis in die Hütten und Häuser, was dann natürlich während des Schlafs auf dem Fußboden aber auch beim Barfußlaufen Konsequenzen haben kann.

Wie die meisten Schlangen, warnen auch sie vor einem Angriff, bei dem sie sehr aggressiv mehrere Male zubeißen.

Diese Erdvipern haben uns auch schon ein paar mal besucht. Wir haben sie dann jedes Mal weit zurück in den Garten gebracht, wo sie im Unterholz verschwinden konnten.

Diese Art kann bis zu einem Meter lang werden und ein Biss kann bei einer Nichtbehandlung fatale Folgen haben.

Bei den Einheimischen wird sie auch "Father of 7 Steps" oder "10 Minutes to Heaven" genannt.

ungiftig
Haken Nasen Schlange (Scaphiophis albopunctatus)
Hook-Nosed Snake
Haken Nasen Schlange
Hook-Nosed Snake
Hook-Nosed Snake
Hook-Nosed Snake drinking
Hook-Nosed Snake

Diese tagaktive Schlange haben wir auf einem Rundgang durch den nahe gelegenen Busch gefunden. Sie ist nicht aggressiv.

Wenn diese Schlange sich bedroht fühlt, senkt sie den Unterkiefer und zeigt ihr schwarzes Maul, während sie dabei den Vorderkörper S-förmig anhebt. Wenn das nichts nützt, führt sie einen weiteren Scheinangriff durch, in dem fast der ganze Körper den Boden verlässt. Sie beißt nicht wirklich zu, es ist reiner Bluff.

Weil es draußen sehr heiß war und wir ordentlich schwitzten, boten wir auch ihr Wasser an, das sie aus dem blauen Teller reichlich in sich hineinsog.

Ein sehr friedliche Schlange.


schwach giftig
  Weißlippen Schlange (Crotaphopeltis hotamboeia)

white lipped snake

white lipped snake

white lipped snake
white lipped snake
white lipped snake
white lipped snake
White-Lipped Snake
White-Lipped Snake
White-Lipped Snake
White-Lipped Snake
White-Lipped Snake
White-Lipped Snake

Eine dieser Schlange fanden wir des nachts an dem kleinen Mäuerchen an der Veranda. Sie war etwa einen Meter lang, und weil sie zu den nachtaktiven Schlangen gehört, war sie sicherlich auf der Jagd, ihre Beute besteht meist aus Fröschen.

Als wir ihr uns näherten ging sie sofort in Verteidigungsstellung. Wenn sie angreift hört man ein lautes Zischen. Viele dieser Angriffe gehen daneben, aber wenn sie trifft, beißt sie brutal zu.

Ein anderes Mal fanden wir ein Exemplar im Askarihaus. Sie hatte einen dicken Bauch und wohl gerade etwas gefressen und sich zum Verdauen ein ruhiges Plätzchen gesucht..

Auf der Hand ist die Weißlippenschlange sehr aktiv, aber nicht gefährlich. Tagsüber versteckt sie sich in Höhlungen.

Hier ein Jungtier von etwa 50 Zentimetern Länge.

ungiftig
  Eier Schlange (Dasypeltis medici)

Egg-Eater

egg eater

Egg-Eater
Egg-Eater
Dasypeltis medici
Dasypeltis medici

Eines morgens bemerkt Günther beim Frühstück, dass eine Schlange an seinem Stuhl hoch klettert.

Es ist eine Eierschlange.

Wir haben das kleine Reptil erst einmal eingefangen und in Ruhe unser Frühstück beendet.

Egg-Eater

Egg-Eater

Egg-Eater

Egg-Eater
Egg-Eater
Egg-Eater
Egg-Eater

Hier eine graue Variante der Eierschlange, ihre Färbung kann von braun bis grau bis hin zu dunkel olive und auch mit anderen Mustern vorkommen. Aber man kann sie recht gut an dem kurzen Kopf und den Augen mit der senkrecht stehenden Pupille erkennen.

Sie ist dämmerungs-und nachtaktiv und versteckt sich während des Tages gerne in Termitenbauten. Sie kann bis zu 110 Zentimeter lang werden.

Weil sie hauptsächlich Eier fressen, sind sie auf der Brutzeit der Vögel angewiesen. Die restlichen Monate müssen sie in der Regel hungern.

Eine Eierschlange dehnt ihren Kiefer so weit, dass sie das ganze Ei aufnehmen kann. Erst später im Körper wird es aufgeschlitzt und ausgepresst.

Die Schale wird dann als wurstförmiges Objekt ausgewürgt.

Diese Speiballen fand ich eines morgens in unserem Hühnerstall.

Speiballen Eierschlange

Dieses nicht aggressive Tier konnten wir ohne Probleme auf der Hand halten.

Später setzten wir es in einen Mangobaum.

Dort konnten wir dann noch reichlich Fotos machen.

Die graue Schlange blieb noch einige Zeit im Baum.

Am späten Nachmittag war sie nicht mehr zu sehen.

 

 

Manche Arten dieser Schlange zeigen Farben aus Mischungen von braun und grün, zu grau bis hin zu schwarz. Dieses braune Exemplar fanden wir auch auf Wanderers Farm.

ungiftig
  Gefleckte Busch Schlange (Philothamnus semivariegatus)
Philothamnus semivariegatus
Philothamnus semivariegatus
Philothamnus semivariegatus

Philothamnus semivariegatus

Philothamnus semivariegatus
Philothamnus semivariegatus
Philothamnus semivariegatus
Philothamnus semivariegatus
Philothamnus semivariegatus
Philothamnus semivariegatus
Philothamnus semivariegatus

Dieses flinke Schlange hat hier schon ganz schön Aufregung verursacht. Eines Morgens beim Betten machen fanden wir sie plötzlich im Moskitonetz. Auch schläft sie gerne unter den Sofakissen im Pavillon, deswegen müssen jeden Morgen erst die Sofas auf Schlangen untersucht werden.

Grüne Buschschlangen können bis zu 100 Zentimeter Länge erreichen und werden oft mit ihren giftigen Verwandten verwechselt und daher gerne getötet.

Ihre Hauptnahrung sind Geckos und Frösche, die sie während des Tages jagen.

Wie der Name schon sagt, leben sie überwiegend auf Bäumen und Büschen. Sie können sogar rauhe Hauswände hinauf klettern.

Wir bekommen regelmäßig von ihnen Besuch, sogar auch in den Räumen, wo sie dann auf Geckojagd gehen. ansonsten ist sie eine sehr friedliche Schlange.


ungiftig
  Braune Haus Schlange (Lamprophis maculatus)
Lamprophis maculatus
Brown House Snake
Braune Hausschlange
Brown House Snake

(Obere Reihe). Obwohl nur ein kleines Exemplar, aber trotzdem eine Schlange.

Braune Haus Schlangen können bis zu einem Meter lang werden und sind von dunkelbraun bis hellbraun gefärbt und auch oft im vorderen Drittel gepunktet.

Eine Besonderheit sind die hellen Streifen links und rechts am Kopf. Sie sind dämmerungs- und nachtaktiv und in der Regel nicht bissig.

Brown House Snake Brown House Snake Brown House Snake
Sie sind sehr oft in Siedlungen anzutreffen, ihre Nahrung besteht hauptsächlich aus Mäusen, Ratten und Vögeln.

schwach giftig
  Gestreifte Sandrenn-Natter (Psammophis Orientalis)

Striped Bellied Sandsnake

Striped Bellied Sandsnake

Striped Bellied Sandsnake(Psammophis Orientalis)

Striped Bellied Sandsnake

Striped Bellied Sandsnake(Psammophis Orientalis)

Striped Bellied Sandsnake

Striped Bellied Sandsnake

Striped Bellied Sandsnake
Striped Bellied Sandsnake
Striped Bellied Sandsnake
Striped Bellied Sandsnake

Sandschlangen sind tagaktiv. Mit angehobenem Kopf können sie sich mit rasender Geschwindigkeit durch die Landschaft bewegen. Sie gehören neben der schwarzen Mamba zu den schnellsten Schlangen in Afrika.

Sie leben nicht nur auf dem Boden, sondern klettern auch auf Sträucher und kleine Bäume und jagen alles was sich bewegt.

Nachts verstecken sie sich in Höhlen oder Bäumen, manchmal schlafen sie auch in dichten Büschen auf den äußeren Ästen.

Sie haben ein breites Beutesprektrum und verschlingen ihre Opfer, nachdem sie sie durch den giftigen Biss getötet haben.

Diese mittelgroßen Schlangen können bis zu 120 cm lang werden und gelten als unberechenbar. Ihr Gift kann Schwellungen, Übelkeit und Juckreiz verursachen, deswegen sollte man beim Umgang mit ihnen sehr vorsichtig sein.


schwach giftig
  Olivbraune Sandrennnatter (Psammophis mossambicus)

Psammophis mossambicus

Sammy and Psammophis mossambicus

Psammophis mossambicus

Psammophis mossambicus

Psammophis mossambicus

Psammophis mossambicus

Psammophis mossambicus

Psammophis mossambicus

Wie alle Sandschlangen sind auch die olivbraunen Sandrennnattern tagaktiv. Mit angehobenem Kopf können sie sich mit rasender Geschwindigkeit durch die Landschaft bewegen. Sie gehören neben der schwarzen Mamba zu den schnellsten Schlangen in Afrika.

Man findet sie häufiger am Wasser oder in Feuchtwiesen, aber auch in den Savannen und in Waldbiotopen.

Wenn man versucht, sich ihr zu nähern, verschwindet sie außerodentlich rasch.

Sie leben nicht nur auf dem Boden, sondern klettern auch auf Sträucher und kleine Bäume und jagen alles was sich bewegt.

Nachts verstecken sie sich in Höhlen oder Bäumen, manchmal schlafen sie auch in dichten Büschen auf den äußeren Ästen.

Sie haben ein breites Beutesprektrum, dazu gehören Nagetiere, Echsen und Frösche, aber auch Puffottern und schwarze Mambas . Sie verschlingen ihre Opfer, nachdem sie sie durch den giftigen Biss getötet haben.

Diese Schlangen können bis zu 180 cm lang werden und gelten als unberechenbar aber nicht gefährlich für den Menschen. Das Gift ist nur mild, kann aber lokale Schmerzen, Schwellungen, Übelkeit und Juckreiz verursachen.


ungiftig
  Grüne Buschnatter (Philothamnus hoplogaster)

(Philothamnus Hoplogaster)

Green Water Snake

Green Water Snake
Green Water Snake
Green Water Snake
Green Water Snake

Green Water Snake

Mwalimu and green water snake

Green Water Snake

Die grüne Buschnatter mit ihren kurzen Kopf und gelb-orange Maul ist von Natur aus eine sehr ruhige Schlange. Sie kann bis zu einem Meter lang werden.

Sie ist auf dem Boden als auch auf Büschen sehr gut zu Hause, wo sie auch nachts schläft. Ihre Nahrung besteht hauptsächlich aus Fröschen und Eidechsen. Als sehr gute Schwimmerin jagt und fängt sie auch Fische.

Mehr als eine halbe Stunde, haben wir sie als Foto-Modell eingesetzt. Wir entließen sie mehrere Male in den Garten, um sie dann wieder auf die Hand zu nehmen. Es hat mir viel Freude gemacht, mit dieser Schlange Bilder zu machen.

Ein sehr ruhiges und angenehmes Reptil.


ungiftig
  Flach-Schnauzen-Wolfsnatter (Lycophidion depressirostre)

Purple-glossed Snake

Purple-glossed Snake

 Purple-glossed Snake

Purple-glossed Snake

Purple-glossed Snake
Purple-glossed Snake
Purple-glossed Snake
Purple-glossed Snake
Purple-glossed Snake

Über diese schöne kleine Schlange ist leider nur wenig bekannt. Da die verschiedenen Arten von im Untergrund lebenden-Schlangen sehr ähnlich sind, so war es auch sehr schwierig, eine genaue Bestimmung zu machen.

Wie alle unterirdischen Schlangen wohnt die Wolfsschlange gewöhnlich in verlassenen Termitenbauten, unter Felsen oder in Komposthaufen, trockenem Gras oder anderen unterirdischen Öffnungen.

Sie lieben es, Eidechsen zu fressen, besonders Skinks. In der Nacht jagen sie Beute.

Dieses kleine Exemplar war in der Tat sehr aktiv, aber ganz friedlich und hat nicht gebissen. Wenn sie sich bedroht fühlt, kann sie ihren Körper ganz flach machen und beißt nur selten zu.


nicht giftig
 Afrikanischer Felsen Python (Python sebae)
Python
Rock Python
Rock Python

Man sieht ihn sehr selten, aber er ist da. Hier ein Exemplar von etwa zwei Metern.

Jungen Pythons begegnet man oft auch auf Bäumen. Sie fressen Vögel, Mäuse, Eidechsen, etc. Die Nahrung von großen Pythons besteht dann aus kleineren und größeren Säugetieren.

Es wird jedoch auch von Angriffen auf Menschen berichtet. Diese Geschichten sind allerdings oft übertrieben. Wenn ein Mensch in seine Nähe kommt, flüchtet der Python in der Regel, sofern er sich nicht belästigt fühlt oder angegriffen wird.

Diese ungiftigen Würgeschlangen werden im Durchschnitt bis zu sechs Meter lang. Es sollen aber auch schon Exemplare von bis zu 10 Metern Länge gegeben haben.

Er ist normalerweise ein Nachtjäger, den man aber auch während des Tages sehen kann. Dann liegt er meist aufgerollt, den Kopf oben auf liegend und wartend bis zufällig ein Beutetier erscheint. Dann schlägt er seine scharfen Zähne in sein Opfer und erstickt es, in dem er es mehrmals umschlingt.

Übrigens, Pythons sind sehr gute Schwimmer und können bis zu 15 Minuten unter Wasser bleiben.

 

Im Herbst 2009 ist dieser über drei Meter lange Python mehrmals in den Hühnerstall meiner Nachbarin eingedrungen.

Er hat wohl übers Dach einen Einstieg gefunden und ist so hinein gelangt.

Dieser Schnappschuss zeigt ihn träge verdauend auf dem Stallboden liegend, nachdem er die letzten Hühner verschlungen hatte.

Python in chicken coop

 

Im Dezember 2013, es war eine sehr heiße und windstille Nacht, da wurde ich abends gegen 23 Uhr von Mwalimu aus dem Bett geholt.

Er berichtete ganz aufgeregt von einer großen Schlange in unserem Hühnerstall. Ein Huhn sei schon tot und er fürchtet, dass die anderen auch daran glauben müssen.

Schnell schlug ich mir eine Decke um die Hüften, schnappte Lampe, Schlingenstock und Fotoapparat und ab ging es zum etwa 40 Meter entfernten Hühnerstall. Der Schweiß rann mir aus allen Poren.

Auf dem hinteren Gemäuer lag tatsächlich ein mehr als zwei Meter langer Python, vor ihm ein totes Huhn, dass er wohl gerade verspeisen wollte. Von uns gestört, ließ er wohl davon ab und kroch dann direkt auf die noch lebenden Hühner zu, die wie erstarrt da saßen.

Mit dem kräftigen Schlingenstab, mit dem ich auch schon große Warane gefangen habe, ging ich hinein und positionierte das Seil vorsichtig hinter dem großen dreieckigen Kopf der Schlange. Dann zog ich zu. Geschafft.

Python im Hühnerstall
Python im Hühnerstall
Python im Hühnerstall
Python im Hühnerstall
Python im Hühnerstall
Python im Schlingenstock
Python im Schlingenstock
Mwalimu, Bill und Python
Python im Schlingenstock
Bill greift den Python
Bill und Python
Python wieder in Freiheit
Bill und der Python

Der Python kämpfte verzweifelt und schlug wild hin und her. So zog ich ihn aus dem Hühnerstall.

Später, als er sich etwas beruhigt hatte, ergriff ich ihn mit der Hand hinter dem Kopf.

Dabei wickelte er seinen Körper mehrfach um meinen Arm.

Nachdem diese Umklammerung gelöst war, brachte ich ihn zurück in den Busch, wo er sich dann auch langsam davon schlich.

Eigentlich habe ich damit gerechnet, dass er in den nächsten Tagen zurück kommt.

Aber seit diesem Zwischenfall haben wir keinen Python mehr im Hühnerstall gesichtet.


stark giftig
 Afrikanische Speikobra (Naja nigricollis)

Spitting Cobra

Spitting Cobra

Spitting Cobra

Spitting Cobra

Spitting Cobra

Spitting Cobra
Spitting Cobra
Spitting Cobra

Fast geräuschlos sind die Nächte hier bei uns im Busch. Deswegen kann jeder ungewohnte Laut auch Gefahr bedeuten.

Heute abend war wieder Aufruhr im Hühnerstall, denn die schlafenden Federtiere hatten Besuch von einem dämmerungs- und nachtaktiven Räuber und dabei auch noch ein Familienmitglied verloren.

Die Speikobra ist in unseren Hühnerstall eingedrungen und hat eine Henne getötet. Die afrikanische Speikobra kann über 2 Meter lang werden.

Schnell greif ich meinen Fotoapparat und eile zum Hühnerstall. Die Kobra ist noch drin, aus sicherer Distanz mache ich ein paar Fotos. Die Hühner sind mittlerweile draußen. Die große Schlange versucht zu entkommen. Sammy, unser Schlangenexperte ergreift blitzschnell das oliv-braune Reptil und hält es sicher in seiner starken Hand.

Mit einem kleinen Zweig öffnet er das Maul der Kobra und zeigt uns ihre Giftzähne. Die Speikobra kann ihr Gift bis zu 3 Meter weit gezielt auf die Augen ihrer Feinde versprühen. Das verursacht starke Schmerzen und reicht auf jeden Fall aus, sich gegen einen Angreifer zu verteidigen.

Der Giftbiss wird bei der Beutejagd angewendet. Erst wenn das Opfer tot ist wird es gefressen.


stark giftig
Puffotter (Bitis arietans)
Bitis arietans
Bitis arietans
Bitis arietans
Bitis arietans
Bitis arietans
Bitis arietans
Bitis arietans
Bitis arietans
Bitis arietans
Bitis arietans
Bitis arietans

Eines abends, es hatte stark geregnet.

Im Haus war es sehr warm, deswegen ging ich auf die Terrasse, um etwas kühlere Luft zu atmen. Da sah ich auf dem kleinen Mäuerchen, das als Abgrenzung zum Blumenbeet dient, eine etwa 70 Zentimater lange Schlange.

Es war nicht besonders hell, so musste ich erst einmal genauer hinschauen, um feststellen zu können, um was für eine Schlange es sich handelt. Als ich näher kam, sah ich den typischen dicken dreieckigen Kopf dieser Vipern und wusste, dass es eine junge Puffotter ist.

Puffottern sind nachtaktiv und gehören zu den in Afrika lebenden Vipern. Bei Gefahr blähen sie sich auf und geben den typischen Zischlaut von sich, der der Schlange auch ihren Namen verdankt.

Generell sind Puffottern nicht agressiv. Ihre Nahrung besteht hauptsächlich aus kleinen Säugern, Vögeln, Schlangen und Amphibien. Puffottern jagen nicht wirklich, sondern lauern ihrer Beute auf. Wenn ihre Opfer nahe genug sind stoßen sie einfach zu.

Puffottern legen keine Eier. Bis zu 80 Jungtiere können im Mutterleib heranwachsen. Anschließend kommen diese kleinen Giftschlangen mit schon fast 25 Zentimetern zur Welt und sind genauso giftig wie ausgewachsene Examplare.


nicht giftig
Blumentopfschlange (Ramphotyphlops braminus)
Ramphotyphlops braminus
Ramphotyphlops braminus
Ramphotyphlops braminus

Diese Blumentopfschlange fanden wir am Waldrand. Mit einer Länge von 20 Zentimetern war dieses Exemplar schon recht groß. Die zu den Blindschlangen gehörende Blumentopfschlange gehört zu den kleinsten Schlangen der Welt und leben in lockerer Erde und Laub.

Dort ernähren sie sich von Insekten und deren Eiern und Larven. Der Kopf ist rund und etwas abgeflacht. Die unterentwickelten Augen sind zwar zu erkennen aber haben offensichtlich keine Funktion. Als Schwanzende hat die Blumentopfschlange einen verhornten Dorn.

Diese Schlangenart vermehrt sich rein parthenogenetisch, das heißt, es gibt nur Weibchen, die unter günstigen Bedingungen bis zu 8 Eier legen können. Die Jungtiere schlüpfen dann als Klone ihrer Mutter.


schwach giftig
Tigerschlange (Telescopus semiannulatus)

Diese mittelgroße südost-afrikanische Schlange kommt in trockenen und feuchten Savannen vor. Ebenso findet man sie im Küstendickicht und Wäldern bis 1700 Meter Höhe.


In Kenia kommt sie überwiegend nur am Küstenstreifen südlich von Malindi bis zur tansanischen Grenze vor. In Tansania ist sie allerdings weiter verbreitet.

Tiger snake
Tiger snake
Tiger snake
Tiger snake
Tiger snake
Tiger snake 

 

Die Tigerschlange ist ein Nachtjäger und schlängelt sich am Boden, erklimmt auch Büsche und Bäume. Dort durchsucht sie Höhlungen und Nester nach Beute.

Tagsüber versteckt sie sich gerne in Hohlräumen. Man kann sie aber auch ruhend zum Knäuel aufgerollt in Büschen und Bäumen antreffen.


Ihre Nahrung besteht aus Geckos, Chamäleons, Nagetiere, andere Schlangen, Vögel und Fledermäuse.

Dieses nicht aggressive Reptil bewegt sich langsam und schwerfällig und ließ sich ohne Probleme fotografieren.


nicht giftig
Braestrups Wassernatter (Crotaphopeltis braestrupi)

Diese dunkelgraue nachtaktive, harmlose Schlange sieht man nicht sehr oft in Ostafrika. Sie hat vertikale Pupillen, eine dunkle Iris und eine violette Zunge. In Kenya kommt sie in der nördlichen Küstenebene vor, etwa von Malindi bis hin zur somalischen Grenze.

Sie ist im Küstendickicht, Überflutungsebenen, Flusswäldern, in Feucht und Trockensavannen bis in 600 Meter Höhe anzutreffen. Ihre durchschnitliche Größe beträgt 55 cm und die Hauptnahrung besteht überwiegend aus Amphibien.

Bei Bedrohung verhält sich die Tana Herald Snake wie die Weißlippen Schlange (Croaphopeltis hotamboeia). Sie wird auch leicht verwechselt mit der Weißlippen-Schlange, die allerdings weiß gesprenkelt ist.

Ich hatte das Glück, dieses Exemplar in meinem Garten zu sehen und zu fotografieren.

Tana Herald Snake

Tana Herald Snake
Tana Herald Snake

Tana Herald Snake

Tana Herald Snake
Tana Herald Snake
Tana Herald Snake Tana Herald Snake

Tana Herald Snake


   
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